Wirksame Burnout Prophylaxe und
Möglichkeiten zur Vorbeugung
Burnout-Prophylaxe - was ist das, bzw. welche Methoden können
helfen, einem Burnout vorzbeugen? "Burnout" ist als
eine eher neuere Erscheinung im öffentlichen Diskurs weit
verbreitet und gehäuft anzutreffen. Wie aber schützt
man sich effektiv davor, in das Loch des Ausgebranntseins zu fallen,
sich leer und erschöpft zu fühlen? In den folgenden
Zeilen sollen einige wirksame Strategien und Taktiken vorgestellt
werden, die ihren Teil dazu beitragen können, dem neuzeitlichen
Phänomen des Burnout prophylaktisch zu begegnen.
1. Klinken Sie sich auch einmal aus
Moderne Kommunikationstechnologien sind allzu oft Segen und
Fluch zugleich. Wie sie einerseits ermöglichen, in Kontakt
zur Welt zu treten, stellen sie auch ein Einfallstor dar, durch
welches die Welt ihrerseits in Verbindung zu einem treten kann.
Permanent erreichbar zu sein, stellt als Grundgefühl an sich
bereits ein gewisses Quantum an Stress und Angespanntheit dar,
auch wenn es womöglich bereits als Selbstverständlichkeit
wahrgenommen wird. Klingelt dann aber tatsächlich ständig
das Handy oder vermeldet das Smartphone fortwährend eine
neue, vermeintlich wichtige Kurzmitteilung oder Email, dann steigert
sich der latente Grundstress schnell zur aktuellen Hochspannung.
Daher ist ein wichtiges Element zur Burnout-Prophylaxe, die Geräte
zumindest phasenweise auch einmal abzustellen.
2. Partner nicht vernachlässigen
So wichtig der Job mitunter sein mag, er stellt keineswegs alles
im Leben dar. Besinnen Sie sich gelegentlich auf diese scheinbar
Binsenweisheit und richten Sie vor allem auch Ihr Handeln dementsprechend
aus. Dies bedeutet, dass gelegentliche Zeiten, die einzig mit
dem Partner verbracht werden, Gold wert sind, um die innere Balance
wieder herzustellen. Freilich sollte beim Theaterbesuch, beim
Kinogang oder bei der Kunstausstellung das Handy ausgeschaltet
sein (s.o.).
3. Regelmäßige Entspannung auch alleine
Nicht immer kann der Partner auf den Plan gerufen werden, um
die eigenen Stresshormone wieder auf ein gesundes Maß herunterzufahren.
Erforderlich ist dazu vielmehr, dass Sie regelmäßig
auch für sich selbst sorgen und Ihre Entspannung gewährleisten.
Hierzu sollte sie ein fester Bestandteil des Tages werden und
mit entsprechender Priorität versehen werden. Es genügt
insoweit schon, wenn Sie täglich 15-25 Minuten meditieren,
spazieren gehen oder eventuell auch lediglich in den Himmel schauen
und ihren Atem beobachten. Sie müssen nichts Aufregendes
tun (im Gegenteil), entscheidend ist nur, dass das Aufsuchen von
Oasen der Ruhe für Sie zur Selbstverständlichkeit wird.
4. Sport treiben - aber ohne Stress und Leistungsdruck
Stress im Büro und am Schreibtisch drängt nach einer
Kompensation durch sportliche Bewegung. So kommt es zur paradoxen
Situation, dass in der vermeintlichen Anstrengung (Sport) die
Entspannung zu finden ist, die in der scheinbar entspannten Situation
des Sitzens in Büros und Konferenzen häufig Fehlanzeige
ist. Es ist jedoch nicht notwendig, sogleich mit Stoppuhr bewaffnet
auf die Jagd nach neuen, sportlichen Rekorden zu gehen. Zwei-
bis dreimal pro Woche etwa eine halbe Stunde bis Stunde moderater
Sport genügen bereits zur Burnout-Prophylaxe. Besonders beliebt
sind insoweit Schwimmen in Frei- oder auch Hallenbad, Radfahren
(auch zu Hause vor einem TV-Gerät) oder auch Tai-Chi oder
Qui-Gong.
5. Gönnen Sie sich erholsamen Schlaf
Burnout vorzubeugen ist nicht in letzter Linie auch eine Frage des
"richtigen" Schlafes. Damit die nächtlichen Stunden
Ihnen hinreichend viel Kraft zur Bewältigung des täglichen
Pensums liefern können, empfiehlt es sich, einige Stunden vor
dem Zubettgehen nichts mehr zu essen; auch alkoholische Getränke
sollten die Ausnahme und nicht etwa die Regel sein.
6. Spezielles Coaching für Führungskräfte und
Manager
Auch im Beruf sollte man vorbeugen anstatt spätere Symptome
zu bekämpfen. Für leitende Angestelle und Führungskräfte
empfiehlt sich ein spezielles Burnout
Manager Coaching, um den gefahren eines Burnouts präventiv
den Wind aus den Segeln zu nehmen.
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